Freizeitspaß „Blobbing“ im Wangerland

- - Friesland

Der neue Trend-Freizeitspaß „Blobbing“ ist im Wangerland angekommen: Auf der Fußballgolf-Anlage am Wangermeer bei Hohenkirchen können sich alle, die den Nervenkitzel suchen, ins Wasser katapultieren lassen.

von Jörg Grabhorn

Geschäftsführer Olaf Buhl hat einen 4,5 Meter hohen Sprungturm ins Wasser gebaut. Davor schwimmt das zehn Meter lange, vier Meter breite und zweieinhalb Meter hohe Luftkissen, der „Blob“.

Zwei Springer lassen sich auf das Luftkissen fallen. Dadurch wird die Luft schlagartig nach vorne gedrückt und der „Blobber“, also derjenige der vorn drauf liegt, in die Höhe katapultiert. Je nach Gewicht der Springer und des Blobbers geht es bis zu fünf Meter in die Höhe, bevor der Blobber ins Wangermeer fällt.

Macht offenbar einen Heidenspaß, oder, wie Olaf Buhl nach seinem ersten Flug sagte: „Geile Nummer.“ Allerdings: Flugbahn und Aufprallwinkel auf dem Wasser sind schwer zu kontrollieren. Daher sind Prallwesten und Schutzhelm Pflicht.

Blobbing stammt aus den USA. Marine-Soldaten haben es Mitte der 1980er Jahre erfunden, indem sie auf die Kunststoffkissen gehüpft sind, mit denen die Navy Treibstoff transportiert. 2009 schwappte die Blobbing-Welle nach Europa über. 2013 wurde die erste Deutsche Meisterschaft ausgetragen. Der Höhenrekord beträgt 22 Meter.

Rund 18 000 Euro hat Olaf Buhl in die Blobbing-Anlage am Wangermeer investiert. Ein TÜV-Gutachten liegt ebenso vor, wie die erforderliche wasserbaurechtliche Genehmigung. Und vorsorglich wurde die drei Meter tiefe Eintauchzone nach Fremdkörpern abgetaucht. Da steht dem neuen Freizeitspaß nichts mehr im Wege.

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