Nach neun Jahren wieder Flugtag in Mariensiel

Mit den „JadeWeserPort Days“ am 13. und 14. August wird in Mariensiel ein in Norddeutschland einmaliges Ereignis geboten- Man rechnet mit mindestens 5000 Besuchern und möchte die Großveranstaltung bei gutem Verlauf alle drei Jahre wiederholen.

Von Manfred Lehmann

In diesem Jahr fällt das Datum zugleich auf den 80. Geburtstag von Wilhelm Tank und das Jubiläum dessen in Mariensiel ansässigen Flugzeug-Instandhaltungsbetriebes Wilhelm Tank GmbH & Co. KG, der mit zwölf Mitarbeitern rund 250 Kundenflugzeuge aus Norddeutschland, Frankreich, Großbritannien und anderen Ländern wartet. Allein zu dieser Jubiläumsfeier werden 50 bis 60 Flugzeuge erwartet.

Frieslands Landrat Sven Ambrosy, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Airport-GmbH, sprach von großen Tagen, der nach einigen defizitären Jahren längst wieder im „grünen Bereich“ sei: „Keiner stellt den Platz mehr in Frage“, sagte er. Er sei sehr wichtig für die Nutzer, für Touristen und die Wirtschaft. Große Firmen bis Oldenburg hätten hier ihre Flugzeuge stationiert und würden den Platz als schnelle Verbindung nutzen. Er solle noch bekannter werden.

Außerdem sei der Luftverkehr immer eine Faszination für die Menschen. Den Anwohnern des Platzes dankte Ambrosy für ihr Verständnis und der Gemeinde Sande mit Feuerwehr und Polizei für die Hilfe bei der Verkehrsführung.

Als Geschäftsführer der Flugplatz-GmbH stellte Frank Schnieder die Mitglieder des Organisationsteams vor: Alexander Grunow, Daniel Baumgart, Alexander Barz, Uwe Hanns (Motorfluggruppe), Heidi Saathoff sowie Kerstin und Wilfried Möhle, die in Mariensiel eine Flugschule betreiben und auch im Kunstflug ausbilden. 130 Mitarbeiter, darunter 100 in Vollzeit, seien am Flugplatz beschäftigt. In Mariensiel habe es zuletzt vor neun Jahren einen kleineren Flugtag gegeben.

Daniel Baumgart schilderte das Programm des Flugtages. Am Sonnabend werden von 10 bis 18 Uhr halbstündlich Höhepunkte geboten. Es sind Vorführungen von Oldtimern, akrobatische Kunstflüge, Fallschirmabsprünge, eine Rettungsübung mit einem Wiking-Hubschrauber, die Besichtigung einer DO 28, eines sowjetischen Yak 3 und eines amerikanischen T 6-Jagdflugzeuges sowie eines Mustang-Sturzbombers aus dem Zweiten Weltkrieg. Auch der Polizeihubschrauber ist dabei; außerdem ist der Flug eines Jet-Modellflugzeuges geplant.

Alle Maschinen könnten aus der Nähe betrachtet werden. Zu den weiteren Ausstellern am Platz gehören auch die Modellbauer aus Sande und weitere Vereine.

Ambrosy betonte, man werde mit 7,50 Euro für Erwachsene, 5 Euro für Kinder und Jugendliche von sechs bis 16 Jahren und 20 Euro für Familien Tageskarten zu familienfreundlichen Preisen verkaufen. Die Preise für Rundflüge lägen zwischen 30 und 40 Euro bei Flugzeugen und Kunstflügen und zwischen 40 und 50 Euro bei Hubschraubern. Man erwartet einen großen Andrang und hofft, alle Gäste daran teilnehmen lassen zu können.

Parkplätze gibt es auf einer großen Wiese. Hinzu kommen Zubringerbusse ab Technologie-Centrum Nordwest in Roffhausen und Manitovoc in Wilhelmshaven.

Bei einem Gewinnspiel können Interessierte bis zum 5. August Eintrittspreise und Rundflugtickets für je zwei Personen gewinnen.

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