Bademöglichkeiten im Jeverland

- - Friesland

Bei heißen Temperaturen bietet es sich an, ein erfrischendes Bad zu nehmen. Dafür gibt es im Jeverland eine Reihe von Möglichkeiten – sowohl an der Küste als auch im Binnenland. Der Ferienratgeber Nordsee liefert eine Übersicht.

Von Jörg Gabhorn

Eins haben die Badestellen der Region gemeinsam: Die Wasserqualität ist gut. Während der Badesaison werden gemäß der Richtlinien regelmäßig Wasserproben entnommen und vom Landkreis sowie vom Landesgesundheitsamt geprüft.

Die Daten kann jeder Interessierte auf der Internetseite des Landesgesundheitsamtes einsehen. Dort finden sich auch Verknüpfungen zu Dokumenten des Landkreises mit weiteren Informationen zu den jeweiligen Stränden und Badegelegenheiten.

Alle wangerländischen Bürger haben grundsätzlich freie Strandeintritt. Dazu muss lediglich der Personalausweis an der Strandkasse vorgezeigt werden.  Bürger der Nachbarkommunen können eine günstige Saisonkarte erwerben.

Strand Hooksiel: Er ist unterteilt in Textil-, Hunde- und FKK-Strand. Während der Badezeiten ist immer eine Aufsicht vor Ort. Es sind mehrere Strandgebäude mit Kiosk, Toiletten sowie Dusch- und Umkleidemöglichkeiten vorhanden. An den Kassen können Strandkörbe gemietet werden. Die Badezeiten richten sich natürlich nach der Tide. Das Parken auf den Parkplätzen an der Bäderstraße ist frei.

Die Wangerländer haben freien Zugang zum Strand. Tagesgäste aus anderen Kommunen müssen Eintritt zahlen, wobei es für Gäste aus Wilhelmshaven, Wittmund und den anderen friesländischen Kommunen günstige Saisonkarten gibt.

Strand Horumersiel: Für den Rasenstrand von Horumersiel gilt dasselbe wie für den Hooksieler Strand. Ausnahme: Das Parken auf dem Großparkplatz und auf dem Parkplatz am Mellumweg ist kostenpflichtig.

Strand Schillig: Er schließt sich an den Strand von Horumersiel an. Wegen seiner Mini-Dünenkette gilt er bei vielen als schönster Strand weit und breit. In Höhe des Uptalsboom-Hotels befinden sich noch ein Sanitär-Container und eine Dusche, weiter westlich jedoch nicht. Auch eine Badeaufsicht gibt es dort nicht.

Sander See: Er ist durch die Sandentnahme für den Bau der A 29 entstanden und hat daher weder Zu- noch Abflüsse. Der See nahe der Autobahn liegt idyllisch inmitten von Schatten spendenden Bäumen. Zufahrt über die K 294.

Eine Badeaufsicht durch die DLRG gibt es nur an heißen Wochenenden mit vielen Badegästen. Neben Sanitäranlagen mit Duschen und Umkleidemöglichkeiten ist ein Kiosk vorhanden. In Reichweite des Sandstrandes treibt ein Schwimmponton auf dem Wasser. Der Eintritt ist frei.

Naturfreibad Heidmühle: Der See an der alten B 210 zwischen Jever und Schortens ist etwa 1,5 Hektar groß, bis zu zwölf Meter tief und ein reiner Badesee ohne Zu- und Abflüsse. Sanitäranlagen mit Dusch- und Umkleidemöglichkeiten sind vorhanden, außerdem eine Gastronomie. Gerade wird die Organisation umstrukturiert. Zu Beginn der Badesaison in Heidmühle, 20. Mai, könnte sich für die Gäste des Naturfreibads einiges ändern.

Freibad Jever: Zu den Attraktionen des beheizten Bades am Dr.-Fritz-Blume-Weg zählen die Rutsche und das große Schwimmtier, das Planschbecken für Kinder und die Liegewiese. Sanitär-, Dusch- und Umkleideräume sind ebenso vorhanden wie ein Kiosk. Schwimmmeister gewährleisten die Sicherheit der Gäste. Öffnungszeiten: werktags von 6.30 bis 8.30 Uhr (Frühschwimmen) sowie von 11 bis 20 Uhr; sonnabends, sonntags und feiertags von 11 bis 19 Uhr. Es wird Eintritt erhoben.

Wangermeer: Der See bei Hohenkirchen ist noch keine offizielle Badestelle, wird aber zum Baden genutzt und genauso beprobt wie die anderen Bademöglichkeiten. Die Gemeinde hat an der Helmsteder Straße eine Badebucht mit Sandstrand, Dixie-Toiletten, Tischtennis-Platte und Beachvolleyballfeld eingerichtet. Das Baden geschieht auf eigene Gefahr; es gibt keine Aufsicht. Durch bauliche Maßnahmen vor der Badesaison 2017 wurde das Gewässer zugänglicher gemacht.

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